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Kuriose „Erbschaft“ für Klara

Nun ist es fast 30 Jahre her, dass die Mauer zwischen Ost und West gefallen ist und die Bürger der DDR in den Westen und den Rest der Welt reisen durften!

Das war aber nicht immer so: Im November 1986 haben sich die Zwillinge Frieda (Marl) und Martha (Wismar) in den Kopf gesetzt, ihren 70. Geburtstag gemeinsam in Marl zu feiern. Für die Rentnerin kein Problem, sie durfte in den Westen – aber für ihre damals 36 jährige Tochter Gisela Nagel schon. Es war eigentlich aussichtslos, aber sie hat den Antrag auf besuchsweise Ausreise gestellt und sie durfte ausreisen – eine halbe Stunde, bevor der Zug fuhr, hat sie die Papiere dafür bekommen!

Die Freude war groß und ihre Tage im Westen ein besonderes Erlebnis! Diese Freude wurde aber getrübt, weil sie bei einer Fahrt mit dem Bus dort ihr Portemonnaie verloren hat. Darin waren 280 DM und 60 Mark der DDR – ein großer Verlust! Aber, die Marler Zeitung hat den Verlust publik gemacht und  das führte zum Erfolg. Ein ehrlicher Finder hat die Geldbörse beim Busfahrer abgegeben und Frau Nagel war überglücklich und sehr dankbar!

Leider ist Frau Nagel nun verstorben – und beim Sortieren ihres Nachlasses fand ihr Ehemann die Zeitungsausschnitte von damals und hat spontan die 280 DM und die 60 Ostmark in Euro umgerechnet und hat als Dank 155 Euro an den Förderverein Klara Hospiz überwiesen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Nagel für seine Großzügigkeit und freuen uns über diese kuriose „Erbschaft“!

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