Frau Pastor berichtet von ihrer jahrelangen Erfahrung als Krankenschwester in der ambulanten Pflege:

 

Um einer Trennung vorzubeugen, wird dringend benötigte stationäre Hilfe von Sterbenden oder deren Angehörigen abgelehnt und mit manchmal unzureichenden ambulanten Hilfen, über die Kraft hinaus und mit großen Ängsten (…) unter den Bedingungen weiter gepflegt, die vorherrschten, als der Sterbende noch ein Kranker war. All diese Opfer erbringen sie, um nicht voneinander getrennt zu werden, aus Angst sich der Entfernung wegen vielleicht nicht mehr zu sehen, aus Angst sich im Tode so nicht beistehen zu können.(…)

 

Alle dem könnte ein Hospiz in Marl abhelfen, was für die Menschen mit dem Bus oder einer Taxe günstig zu erreichen ist.(…) und auch für Freunde und Nachbarn wäre der Kranke weiterhin erreichbar, so dass im Sterben nicht das gewohnte soziale Umfeld , nicht die gewohnte Marler Umgebung wegfällt.

 

Genau deshalb unterstütze ich das Klara Hospiz: zum Wohle meiner sterbenden Patienten. Um eine Lücke zu schließen, die derzeit so viele Ängste schürt, Fehlentscheidungen begünstigt, Nachteile für alle Seiten mit sich bringt.